Wenn Farah weint

Eine Form finden

Es ist eine Sysiphos-Arbeit: Ankommen, sich etwas aufbauen, das, noch bevor es fertig ist, immer wieder einstürzt. Einen besseren Ort suchen, von Vorn beginnen. – Unermüdlich schichten die Darsteller in Wenn Farah weint Treibhölzer übereinander, bis Gebilde entstehen, die an Häuser – oder vielmehr Behausungen – erinnert. Immer wieder fallen einzelne Hölzchen herab oder stürzt das gesamte Konstrukt ein. Dieses Bild: Vielmehr braucht es nicht, um zu erahnen, wie es Farah ergeht, der jungen syrischen Frau, die einen neuen, eigenen Platz jenseits von familiären, gesellschaftlichen und patriarchalen Zwängen sucht. Weiterlesen

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